FAQ
Wo finde ich Anmeldungen für das Ferienlager?

Die Anmeldungen liegen in der Sparkasse und Volksbank Anröchte aus.
Oder hier zum Download


Wie bzw. Wann werden die Gruppen eingeteilt?

Die Gruppeneinteilungen finden während des Planungswochenendes statt. Nachdem festgelegt wurde, welche Leiter welche Altersgruppen betreuen, werden die Anmeldungen der Reihe nach durchgegangen und zunächst nach Altersgruppen sortiert. Im Zweiten Schritt wird versucht nach Möglichkeit den auf den Anmeldungen angegebenen Wünschen zu entsprechen.


Wer schläft wo?

Jungengruppen sind in Zelten untergebracht.
Die Mädchen haben feste Hütten oder "Häuschen".
Weibliche wie männliche Leiter haben ihre Leiterzelte etwas abseits.

Bei schlechtem Wetter, d.h. starkem Regen wird das Gepäck der Jungen in leeren Hütten oder "Häuschen" untergebracht sowie die Jungen selbst.


Wie ist das mit dem Essen?

Da wir seit 2006 das Essen selber kochen, schmeckt dieses immer gut und es wird auch garantiert jeder satt.
Weil es in der Vergangenheit öfters Probleme mit dem Essensservice gab, haben wir uns 2006 entschlossen, das Kochen selbst zu übernehmen und bildeten ein Küchenteam um Gaststättenbetreiber Thomas Röper-Bolte.
Er und seine fleißigen Helfer bekommen wir zwar nur selten zusehen, dafür verwöhnen sie uns aber jeden Tag mit den besten Essen, was sie in endlosen Stunden zubereitet haben.
Ein ganzes Lager, das sind eine ganze Menge Leute, teilt zwar nicht immer den gleichen Geschmack, doch unser Küchenteam hat (zu 99.99%) immer den richtigen Riecher und am Ende sind alle satt und zufrieden. Dies wurde bislang jedes Jahr mit Applaus belohnt.
Wir bieten zudem eine vegetarische Variante an, sofern das gewünscht ist.


Wer sind die Leiter und wie werden sie ausgebildet?

Leiter, wie der Name schon sagt, leiten das Ferienlager. Sie organisieren das Essen, helfen bei Problemen, bereiten Spiele vor und führen diese durch. Jede Gruppe hat meist zwei Leiter, die sich um ihre Schützlinge kümmern. Bei den Jungs, die in Zelten schlafen sind das auch Jungs und in den Hütten der Mädels passen natürlich dann auch Mädels auf die Mädels auf. Sie sind fast alle selbst mal Teilnehmer gewesen und fahren teilweise schon seit Jahren mit ins „Lager“. Die jüngsten Leiter sind 16 Jahre alt, die Ältesten 26 Jahre. Bolte hat sich zwar mittlerweile aus dem Teilnehmergeschehen zurückgezogen, doch gibt er mit seinen über 30 Jahren den besten Küchenchef ab, den wir uns vorstellen können. Ob nun Bauchweh, Liebeskummer, Probleme mit den Zeltkameraden, Verletzungen beim Rumtoben, oder der Ärger über ein verlorenes Spiel. Für alles haben Eure Leiter ein offenes Ohr und können Euch helfen. Ausgebildet werden die Leiter durch ältere Leiter, meißt mit Tobias Eickmann, sowie durch zahlreiche Fortbildung in Nieheim (Motivationskurs, Einführungskurs (Umgang mit Kindern, Gestaltung der Gruppenstunden/Spiele...), Basiskurs (Rechtslage, Spiele, Erste Hilfe, ...), Freizeitleitertag (verschiedene Workshops) und weitere Fortbildungen durch den Diozösanverband). Des weiteren leiten sie außerhalb des Zeltlagers einmal wöchentlich eine Gruppenstunde und führen weitere Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche durch. Einige unserer Leiterinnen sind auch beruflich in dem Gebiet der sozialen Arbeit und Jugendarbeit gebunden.


Allein ins Ferienlager?

Mein Vater wollte mich damals immer mit ins Ferienlager schicken, aber ich wollte nicht. Warum wollte ich nicht? Weil ich dort niemanden kannte, noch nie zuvor mit war und mich Storys von kilometerlangen Wanderungen und Taufriten abschreckten. Meine damalige Clique in der Realschule wollte auch nie mit ins Lager, da die Jungs ebenfalls Storys von Gruppenduschen und so etwas gehört hatten. Mitgefahren sind die Jungs aber noch nie.
Lediglich ein oder zwei Jungs davon waren schon mal irgendwann mit, erzählten aber auch nicht viel.
Mit 15 bin ich dann endlich das erste Mal mit ins Ferienlager mitgefahren. Irgendwie hat mich mein Vater doch zu einer Anmeldung überredet und ich sollte zusammen mit einem aus meiner Clique los. Das war 2003 in der Lindenmühle, Ergeshausen. Obwohl ich mich mit einem Freund angemeldet habe, kam ich nicht mit ihm in eine Zeltgruppe. War also doch alleine im Lager.
Ich kam in die Gruppe der Runix, welche schon seit 2000 unter dem Namen jährlich zusammen ins Lager fuhren. Spätestens nach dem ersten Kennenlernspiel war allerdings das Eis gebrochen und ich konnte sagen 11 neue Freunde gefunden zu haben. Ab da hab ich mich geärgert nicht schon eher mitgefahren zu sein.
Seitdem fahr ich jedes Jahr mit, seit 2005 als Leiter. Meine damaligen Ängste, warum ich nicht mit wollte sind aus heutiger Sicht totaler Quatsch. Schon am ersten Tag hat man neue Freunde und kann so nicht behaupten dort niemand zu kennen. Selbst die kilometerlangen Wanderungen waren nicht abschreckend, eher ein Höhepunkt und etwas ganz besonderes. Leider haben wir diese allerdings aus dem Programm genommen. Die Taufe gehörte für Neue eigentlich immer dazu, ist aber auch schon seit Jahren abgeschafft. Ich wurde auch nicht getauft.
Ich habe in all den Jahren die ich nun mitfahre immer nur Gutes erlebt und es lohnt sich immer mitzufahren. Natürlich auch alleine.
Ferienlager ist nunmal anders als das Leben in der Schule oder Zuhause. Lager bedeutet 2 Wochen eine andere Welt. Voller Sport, Spielen, Spass und jeder Menge neuer Freunde.
Meine besten Kumpels sind heute die Runix, keine Frage, dass das dem Zeltlager zu verdanken ist.

Ingo


Was ist ein Überfall ?

Traditionsgemäß stellen wir jedes Jahr erneut einen Bannermast auf, an dem über die 2 Wochen das Kolpingjugendbanner hängt. Dieses wird von der Nachtwache auch in der Nacht bewacht ( Anmerkung: Der "Bannerschutz" ist nicht die Hauptaufgabe der Nachtwache !! ). In der Regel machen sich Freitags und Samstags am mittleren Lagerwochenende Freunde und Bekannte aus Anröchte und Umgebung in kleineren oder größeren Gruppen auf den Weg zu unserem Zeltplatz, um diesen Bannermast zu fällen und unser Banner zu klauen.
Ein "normaler" Überfall sieht so aus, dass die Angreifer früher oder später ( meistens ab Mitternacht ) entdeckt werden, die Nachtwache Alarm auslöst, alle Leiter sich auf dem Platz sammeln und nach kleineren Raufereien zwischen Leitern und "Angreifern" der Spaß beendet ist.

Auch wenn es Geschichten geben mag, die etwas anderes behaupten, verwenden die "Angreifer" keine Nachtsichtgeräte, schiessen nicht mit Paintball-waffen, fesseln und knebeln keine Teilnehmer und haben auch nicht vor jemanden mutwillig zu verletzen, denn auch sie vergessen dabei nie, dass alle beteiligten an diesen Aktionen auch ihren Spaß haben sollen!

Dass es Angreifer schaffen das Banner zu fällen und zu klauen ist in der Vergangenheit ( zu unserer Schande ) einmal passiert. Hier ist noch anzumerken, dass es zu einem "fällen" nur dann kommt, wenn sie es wirklich schaffen unsgesehen zum Banner zu gelangen und sicher ist, dass sich 1. niemand in der Gefahrenzone befindet und 2. das Banner auch "kontrolliert" gefällt werden kann.
In der Regel ist die obligatorische Säge aber eher ein Schmuckstück, als ein Werkzeug, das wirklich zum Einsatz kommt.

Martin


Ich komme nicht aus Anröchte, was nun ?

Das ist aus unserer Sicht garkein Problem!


Wir freuen uns über jeden Teilnehmer und jeden, der Interesse an unserem Ferienlager hat!


 


In den vergangenen Jahren hatten wir regelmäßig Teilnehmer aus Lippstadt, Witten und sogar aus Fürstenwalde (das liegt neben Berlin) dabei.


 


Durch die Einteilung der Gruppen nach Alter sind neue Freunde schnell gefunden. Einen Erfahrungsbericht eines "echten" Quereinsteigers könnt ihr unter "Alleine ins Zeltlager" von unserem Leiter Ingo lesen.


Was brauch mein Kind im Zeltlager und was nicht ?

Die wichtigsten Dinge, die Ihr Kind während des Zeltlagers braucht sind: - aussreichend Kleidung für alle möglichen Witterungsbedingungen ( auch "ältere" Kleidung, die schmutzig werden darf ) - Eine Kopfbedeckung, damit das Risiko sich bei "Waldspielen" eine Zecke zu fangen minimiert wird - ein kleines Taschengeld, um sich an unserem selbstorganisierten Kiosk mit Getränken und anderen Kleinigkeiten einzudecken - Für Jungen: Schlafsack und Luftmatratze - Für Mädchen: Je nach Unterbringung Schlafsack / Bettwäsche ( Abhängig von der Art der Unterkunft ) - Einen kompletten Satz Besteck ( Großer Teller, tiefer Teller, Brettchen, Becher, Tasse, Dessertschale, großer Löffel / Gabel, Messer, kleiner Löffel, ein Trockentuch ) nach Teller etc. nach Möglichkeit aus Kunststoff - Einen Rucksack, um bei den Geländespielen Verpflegung mitnehmen zu können. Ein Problem in Zusammenhang mit Handys ist das Heimweh ( gerade bei den jüngeren Teilnehmern ). Dies ist praktisch nicht in den Griff zu bekommen, wenn der Draht nach Hause permanent gegeben ist. - Gameboys oder andere "Spielekonsolen" Da unser Tagesprogramm gut gefüllt ist bleibt eigentlich keine Zeit, um mit einem Gameboy zu spielen. Martin


Mein Kind hat angerufen und ist unglücklich / hat ein Problem, was nun?

Auf jeden Fall zunächst Ruhe bewahren !
Hören Sie sich an, was ihr Kind Ihnen erzählt und beruhigen Sie es zunächst und rufen Sie anschließend unseren Lagerleiter an und schildern Sie, was das Problem ihres Kindes war. Als nächstes werden dann die direkten Gruppenleiter miteingebunden, da diese ( gerade am Anfang des Zeltlagers ) die Kinder in ihren Gruppen am besten kennen.

Bekannte Gründe, warum ihr Kind unglücklich ist waren in der Vergangenheit:
- Heimweh ( gerade bei jüngeren Teilnehmern, die vielleicht sogar das erste Mal länger von zu Hause weg sind )
- Probleme in der Gruppe / mit anderen Teilnehmern
- Falsche Erwartungen

Bisher konnten die meisten Konflikte gelöst werden und hinterher hat das Kind dann selbst darüber gelacht, dass es am Anfang unglücklich war.

Martin


Erste Hilfe bei Verletztungen

Natürlich kann es immer vorkommen, dass Teilnehmer aber natürlich auch wir Leiter Verletzungen davontragen.
Von harmlosen Mückenstichen, über Umknicken beim Laufen bis zum Schlüsselbeinbruch bei einer Leiterin war alles schon vertreten.
Ob nun beim örtlichen Sportverein, Zuhause, oder bei uns im Ferienlager, solche Verletzungen kommen leider immer wieder vor.
Um bestens bei Notfällen reagieren zu können, erkundigen wir uns schon vor Anreise der Kinder nach dem nächstgelegenen Krankenhaus sowie einem Hausarzt. Daher benötigen wir von jedem Teilnehmer die Krankenversicherungskarte.
Bis auf wenige Ausnahmen sind bei uns alle Leiter mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen und dem dazugehörigen Notfall-Koffer vertraut. Unter den Leitern befindet sich zudem auch eine fortgebildete DLRG-Sanitäterin.

Für die Gesundheit im Lager ist bei uns bestens gesorgt. Die Kinder sollen schließlich wieder heil Zuhause ankommen und wir freuen uns natürlich immer diese im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.


Wie komme ich an weitere Freizeitangebote der Kolpingjugend?

Wir bieten das ganze Jahr über Angebote für Kinder und Jugendliche an.
Einige Aktionen finden wöchentlich statt wie unser Offener Treff
oder die Gruppenstunden.
Ansonsten bieten wir in den Ferien verschiedene Aktionen wie Schwimmen, Zoobesuche, Discos, usw. an.
Diese Aktionen stehen dann auf unserer Internetseite oder sie werden im Patriot und im Zeitblick stehen.


Was ist der Ferienlager-Blog?

Der Ferienlager-Blog ist eine Art "Tagebuch", das das Geschehen während des Ferienlagers mit Bildern, Texten und Videos dokumentiert und möglichst aktuell auf dieser Internetseite präsentiert. Da wir für unseren ersten Blog, den wir 2009 zum ersten Mal präsentierten, so gute Resonanz bekamen, bemühen wir uns diesen nun jedes Jahr zur Verfügung zu stellen. Bei den Einträgen kommen schonmal Verzögerungen von ein paar Tagen vor. Das liegt daran, dass wir Betreuer ja hauptsächlich zur Betreuung zuständig sind und nur in den Pausen Zeit zum Verfassen von Texten und schneiden von Videos bleibt. Daher bitten wir um Verständnis.